🎥 Welche GoPro zum Tauchen?
#1
🎬 Bestes Set fürs Geld
GoPro HERO13 Black
Das ist die GoPro, die man auf Tauchbooten am häufigsten sieht. Allein ist sie bis 10 m wasserdicht und braucht zum Tauchen das Schutzgehäuse, doch beides zusammen kostet immer noch deutlich weniger als eine MISSION 1. Sie filmt in 5,3K mit 60 Bildern/s, macht Fotos mit 27 MP und nimmt die Objektive der HB-Serie auf, darunter ein Makroobjektiv. Verlinkt ist die Farbvariante Waldgrün.
✅ Vorteile
- · 5,3K-Video mit 60 Bildern/s, Fotos mit 27 MP
- · 60 m mit dem Schutzgehäuse
- · Wechselbarer Enduro-Akku mit 1900 mAh
- · Kompatibel mit dem Enduro-2-Akku der MISSION 1
- · Sehr große Auswahl an Halterungen und Zubehör
❌ Nachteile
- · Ohne Gehäuse nur bis 10 m wasserdicht
- · Schutzgehäuse separat erhältlich
10 m ohne Gehäuse60 m im Gehäuse5,3K6027 MP159 g
Preis bei Amazon prüfen →#2
🤿 20 m ohne Gehäuse
GoPro MISSION 1 PRO
Die 2026 erschienene MISSION-1-Reihe verdoppelt die Tiefe der HERO-Kameras: 20 m ohne Gehäuse, knapp über der 18-m-Grenze des Open Water Diver. Ihr 1-Zoll-Sensor ist deutlich größer als der der HERO13 Black, was hilft, wenn das Licht mit der Tiefe abnimmt. Die PRO bietet zusätzlich 8K mit 60 Bildern/s und Open-Gate-Aufnahme, die den ganzen Sensor nutzt und beim Zuschneiden im Schnitt praktisch ist. GoPro bewirbt bei diesem Modell einen Tauchmodus für bessere Farben unter Wasser. Die normale MISSION 1 hat dasselbe Gehäuse, denselben Sensor und dieselbe Tauchtiefe, mit 8K bei 30 Bildern/s.
✅ Vorteile
- · Ohne Gehäuse bis 20 m, im eigenen Gehäuse bis 60 m wasserdicht
- · 8K-Video mit 60 Bildern/s und 8K Open Gate mit 30 Bildern/s
- · 1-Zoll-Sensor, Fotos mit 50 MP
- · Von GoPro beworbener Tauchmodus
- · Enduro-2-Akku mit 2150 mAh
❌ Nachteile
- · Deutlich teurer als eine HERO13 Black
- · 8K leert den Akku schnell: laut Hersteller bis zu 1,5 Stunden in 8K30
- · Eigenes Gehäuse, das nicht auf HERO-Kameras passt
- · Nicht mit der MISSION 1 PRO ILS verwechseln, die nicht wasserdicht ist
20 m ohne Gehäuse60 m im Gehäuse8K601"-Sensor207 g
Preis bei Amazon prüfen →🧰 Das Gehäuse und nützliches Zubehör
Beim Tauchen ist das Gehäuse wichtiger als die Kamera: Erst damit kommt eine GoPro von der Schnorcheltiefe auf 60 m.
Unverzichtbar zum Tauchen mit einer HERO
GoPro Schutzgehäuse (HERO13 Black)
Das offizielle Gehäuse, wasserdicht bis 60 m, mit planer Glaslinse und weiterhin ablesbarem Frontdisplay. GoPro nennt es kompatibel mit HERO13, HERO12, HERO11 und HERO10 Black; das Amazon-Angebot nennt zusätzlich die HERO9 Black. Es wird mit einer Skeleton-Rückklappe geliefert, die nur für den Einsatz über Wasser gedacht ist.
Preis bei Amazon prüfen →Um mit einer MISSION 1 tiefer als 20 m zu tauchen
GoPro Schutzgehäuse (MISSION 1 und MISSION 1 PRO)
Das 60-m-Gehäuse für die MISSION-1-Reihe: Es passt nicht auf HERO-Kameras und umgekehrt. Plane Glaslinse, sichtbares Frontdisplay und Befestigungslaschen, mit denen sich die Kamera quer oder hochkant montieren lässt.
Preis bei Amazon prüfen →Zum Schnorcheln und für Aufnahmen aus der Hand
GoPro The Handler (schwimmender Handgriff)
Ein rutschfester Griff mit Handschlaufe, der die Kamera an der Oberfläche hält, wenn Sie loslassen. Beim Schnorcheln sehr nützlich. Beim Gerätetauchen bleibt die Schlaufe am Handgelenk: Ein schwimmender Griff, der in der Tiefe losgelassen wird, steigt von selbst auf – und Sie dürfen ihm niemals hinterhertauchen.
Preis bei Amazon prüfen →🔦 Beschlag, Filter und Licht
Antibeschlag-Einlagen
Kleine saugfähige Streifen, die ins Gehäuse geschoben werden. Sie kosten fast nichts und verhindern beschlagene Aufnahmen mitten im Tauchgang. Vergleichen Sie beim Einzelkauf die Angebote: Die Preise schwanken je nach Händler stark.
Farbfilter
Wasser schluckt zuerst Rot. Laut GoPro korrigieren aktuelle Kameras den Weißabgleich nahe der Oberfläche selbst, ein Filter kann ab etwa 10 m sinnvoll werden. Das von GoPro aufgeführte PolarPro-DiveMaster-Set deckt drei Fälle ab: einen Rotfilter für blaues und einen Magentafilter für grünes Wasser, jeweils von etwa 4,5 bis 23 m, sowie einen „Snorkel“-Filter von etwa 0,6 bis 4,5 m.
Beleuchtung
Ein Filter gleicht nur das Licht aus, das noch da ist: Ab etwa 20 m oder sobald das Wasser dunkel ist, bringt nur eine Videoleuchte die Farben zurück. Nehmen Sie dann den Rotfilter ab, sonst wird das Bild in der Nähe des beleuchteten Motivs rot.
⚙️ GoPro vorbereiten und einstellen
1. Alles im Trockenen einstellen
Der Touchscreen reagiert unter Wasser nicht. GoPro empfiehlt, den Bildschirm über das Dashboard zu sperren (nach unten wischen, dann Bildschirmsperre) und mit den Tasten zu navigieren. Wählen Sie also Auflösung, Bildrate und Bildfeld, bevor Sie das Gehäuse schließen, und speichern Sie sie als Voreinstellung.
2. Die Einstellungen einfach halten
Für den Anfang liefert 4K mit 60 Bildern/s, weitem Bildfeld und eingeschalteter Stabilisierung flüssige Aufnahmen, ohne die Speicherkarte zu füllen. 5,3K oder 8K lohnen sich vor allem, wenn Sie im Schnitt zuschneiden, und sie verbrauchen mehr Akku. Lassen Sie den Weißabgleich auf Automatik, solange Sie weder Filter noch Leuchte verwenden.
3. Das Gehäuse richtig schließen
Prüfen Sie, dass die Dichtung sauber ist, ohne Haar und ohne Sandkorn, setzen Sie die wasserdichte Rückklappe ein und nicht die Skeleton-Klappe, und schließen Sie alles an einem kühlen, trockenen Ort mit einer Antibeschlag-Einlage. Lassen Sie das Gehäuse auf dem Boot nicht in der Sonne liegen: Der Temperaturunterschied zum Wasser lässt Feuchtigkeit an der Linse kondensieren. Testen Sie das leere Gehäuse vor dem ersten Einsatz in einer Wanne.
4. Unter Wasser filmen
Gehen Sie nah heran: Je weniger Wasser zwischen Kamera und Motiv liegt, desto schärfer und farbiger wird das Bild. Halten Sie die Sonne im Rücken, wie GoPro es empfiehlt, führen Sie die Kamera mit beiden Händen und drehen Sie lieber ruhige Clips von zehn bis fünfzehn Sekunden als eine lange Kamerafahrt.
5. Nach dem Tauchgang
Spülen Sie Kamera oder Gehäuse mit geschlossener Klappe in Süßwasser und trocknen Sie alles, bevor Sie es öffnen. Salz, das an einer Dichtung oder einem Verschluss kristallisiert, ist die häufigste Ursache für einen Wassereinbruch beim nächsten Tauchgang.
6. Sicherheit zuerst
Eine Kamera bindet Ihre Aufmerksamkeit genau dann, wenn Sie Tiefe, Luftvorrat und Buddy im Blick behalten müssen. Ihr Tauchcomputer bleibt das wichtigste Instrument, und es ist besser, die Tarierung sicher zu beherrschen, bevor Sie eine GoPro mitnehmen.
❓ Häufige Fragen
Wie tief kann man mit einer GoPro tauchen?
Ohne Gehäuse 10 m bei der HERO13 Black und den älteren HERO-Black-Kameras, 20 m bei der MISSION 1 und der MISSION 1 PRO und 5 m bei der LIT HERO. Mit dem zum Modell passenden GoPro-Schutzgehäuse kommen die HERO13 Black und die MISSION-1-Kameras auf 60 m.
Brauche ich zum Tauchen mit einer GoPro HERO13 Black ein Gehäuse?
Ja, sobald der Tauchgang tiefer als 10 m geht – also bei fast jedem Gerätetauchgang. Das GoPro-Schutzgehäuse ist bis 60 m wasserdicht und wird mit der wasserdichten Rückklappe verschlossen; die mitgelieferte Skeleton-Klappe ist nicht für das Untertauchen gedacht.
Funktioniert der Touchscreen einer GoPro unter Wasser?
Nein. GoPro empfiehlt, den Touchscreen vor dem Einstieg ins Wasser zu sperren und mit den Tasten der Kamera zu navigieren. Am einfachsten stellen Sie die Kamera im Trockenen ein und berühren beim Tauchgang nur den Auslöser.
Brauche ich einen Rotfilter für die GoPro beim Tauchen?
Nahe der Oberfläche reicht der automatische Weißabgleich meist aus. GoPro gibt an, dass ein Filter ab etwa 10 m sinnvoll werden kann. Das von GoPro aufgeführte PolarPro-DiveMaster-Set enthält einen Rotfilter für blaues und einen Magentafilter für grünes Wasser, von etwa 4,5 bis 23 m. Tiefer bringt nur eine Leuchte die Farben zurück.
Welche GoPro ist die beste zum Tauchen?
Die HERO13 Black im Schutzgehäuse bleibt die verbreitetste und günstigste Lösung. Die MISSION 1 und die MISSION 1 PRO kosten mehr, sind aber ohne Gehäuse bis 20 m wasserdicht und haben einen 1-Zoll-Sensor, der bei nachlassendem Licht besser zurechtkommt.
Wie verhindere ich, dass das GoPro-Gehäuse beschlägt?
Schließen Sie das Gehäuse an einem kühlen, trockenen Ort bei kalter Kamera und legen Sie Antibeschlag-Einlagen ein. Lassen Sie das Gehäuse vor dem Tauchgang auf dem Boot nicht in der Sonne liegen: Der Temperaturunterschied zum Wasser lässt Feuchtigkeit an der Linse kondensieren.